Warum dein Bauchgefühl genauer ist als jeder Arzt (Studie erklärt) 

Wenn du deine Wahrnehmung trainierst, kann sie ein messerscharfes Diagnostikinstrument werden – besser als jedes Röntgengerät, besser als jedes MRT, besser als jede Wahrsagerin, für dich und deine Liebsten. 

Was dich hier erwartet: Wie ich an zwei ganz unterschiedlichen Beispielen aus meinem eigenen Leben meine Wahrnehmung genutzt habe – einmal bei einer Business-Entscheidung, einmal bei einer Klientin, die ich nie getroffen hatte. Und wie du diese Fähigkeit, die du längst hast, ab heute selbst wieder trainieren kannst. 

Die Entscheidung, bei der mein Kopf Ja gesagt hätte 

Bevor ich diesen Podcast überhaupt gelauncht habe, habe ich wochenlang hin und her überlegt, ob ich das ganz alleine mache oder mir professionelle Unterstützung dazu hole. Ich hatte eine wunderbare Frau gefunden. Das Erstgespräch war super, der Preis passte, das Angebot war rundum durchdacht, alles drum und dran. Mein Verstand hätte in diesem Moment sofort Ja gesagt. 

Und dann habe ich mich wahrgenommen. 

Ich schließe für sowas gern die Augen, das hilft mir, besser hinzuspüren. Ich habe mich selbst wahrgenommen und dann mein Podcastwesen – ja, ich glaube wirklich, dass alles ein eigenes Wesen hat. Dein Auto. Deine Leber. Dein Business. Und eben auch mein Podcast. Ich habe gesehen, wie gut wir beide zusammenpassen, wie er mir Ideen zuträgt und ich ihm meine, wie lebendig das zwischen uns ist. 

Dann habe ich mir vorgestellt, was passiert, wenn diese Person meinen Podcast über längere Zeit begleitet. Und ich habe gesehen, wie sie sich zwischen mich und mein Podcastwesen schiebt – kühl, kontrolliert, strategisch. Ich habe es erstmal nur beobachtet, ohne zu werten, weil es ja auch sein könnte, dass genau das gut für den Podcast ist. Aber je länger ich hinschaute, desto deutlicher sah ich: Mein Podcastwesen löst sich von mir. Es verschwindet. 

Das war der Moment, in dem ich ganz klar wusste: Stopp. So gut das Angebot auch ist, ich kann es nicht nehmen. 

Die Klientin, die ich nie getroffen hatte 

Ein anderes Beispiel, das mich selbst noch heute berührt: Eine Klientin hatte bei mir einen Ur-Seele-Workshop gebucht. Danach schrieb sie mir nur kurz, sie habe das Gefühl, dass irgendetwas noch nicht ganz rund ist, ob ich mal wahrnehmen könnte. 

Ich kannte diese Frau überhaupt nicht. Ich habe das wirklich nur mit meiner Wahrnehmung gemacht – und gesehen, dass sie zwei Aspekte in sich trägt. Zwei Seiten, zwei verschiedene Farben. Eine, die wirklich sie selbst war. Und eine andere, die sich von Anfang an mit eingemischt hatte und ihr vorgaukelte, sie gehöre zu ihr. 

Ich habe ihr das aufgesprochen, genauso, wie ich es gesehen hatte. Und dann kam ihre Antwort – für mich einer dieser magischen Momente. Sie schickte mir ein Bild, das sie selbst gemalt hatte, noch bevor ich sie wahrgenommen hatte. Zwei Farben, in genau der Aufteilung, die ich beschrieben hatte. 

Wie du das selbst ausprobieren kannst 

Du musst dafür keine besondere Gabe haben. Es ist unsere ureigene Fähigkeit, wir müssen sie nur wieder üben. 

Es gibt im Grunde zwei Wege. Der eine: Du wirst komplett zu dem, was du wahrnehmen möchtest. Du stellst dir vor, du bist jetzt deine Leber, und atmest, wie deine Leber atmen würde, sitzt, wie sie sitzen würde. Du kannst dabei sogar in der Zeit reisen – deine Leber in ihrem schönsten Moment wahrnehmen, oder in einer bestimmten Situation, die dir bevorsteht. 

Der andere Weg ist sanfter, wenn dir das erste zu weit geht: Du legst das Thema einfach auf deine Hand, wie eine Art kleines Puppentheater. Bei Beziehungsthemen kannst du sogar beide Seiten auf deine beiden Hände legen und beobachten, was passiert, wenn sie sich annähern oder voneinander entfernen. 

Bevor du loslegst, würde ich dir immer empfehlen: Check erst bei dir selbst ein. Ein kurzer Body-Scan reicht schon – wie stehen deine Füße auf dem Boden, wie atmest du gerade. So hast du einen Ausgangspunkt, an dem du später merkst, was zu dir gehört und was zu dem, was du wahrgenommen hast. Und wenn du fertig bist: geh genauso bewusst wieder zurück in dich, schüttel ab, was nicht deins ist. 

Was das für dich bedeuten kann 

Eine Frage zum Mitnehmen: 
Wo in deinem Leben hast du zuletzt eine Entscheidung nur mit dem Kopf getroffen – und was, wenn du sie noch einmal wahrgenommen hättest, bevor du sie triffst? 

Falls du selbst anfangen willst, dieser Wahrnehmung wieder zu vertrauen: Im Heilungskompass zeige ich dir die ersten einfachen Werkzeuge dafür – kostenlos, ganz ohne Vorwissen.  

Hör dir die ganze Folge in meinem Podcast an.

Wenn du tiefer einsteigen willst: Im Kurs im Heilen zeige ich dir noch viele weitere Facetten davon, wie du deine Wahrnehmung objektiver und verlässlicher machst. 
 

Vielleicht gefällt dir auch: