Ich habe 22 Jahre gebraucht, um zu verstehen, warum mein Körper nicht heilen wollte. Und am Ende hatte es fast nichts mit meinem Körper zu tun.
Was dich hier erwartet: Wie eine Diagnose, mit der ich angeblich für immer leben musste, mich über zwei Jahrzehnte begleitete – und was mich am Ende wirklich heilte, hatte kaum etwas mit dem zu tun, was ich erwartet hätte.
Der Anfang, der alles verändern sollte
Ich bin auf einer Waldorfschule in Süddeutschland großgeworden, als jüngstes von vier Kindern bei meiner alleinerziehenden Mutter. Mit dem Abitur in der Tasche zog ich sofort zu meinem damaligen Freund nach Aachen. Ich war so glücklich, so voller Vorfreude: Jetzt geht mein Leben los, dachte ich.
Wenige Tage oder Wochen später hatte ich die ersten unerträglichen Bauchschmerzen. Krämpfe, irgendwann Blut im Stuhl. Ich habe es erstmal beobachtet, so wie ich das damals konnte. Aber es wurde nicht besser. Ich bekam immer stärkere Durchfälle, merkte, wie es mich auszehrte, wie ich mich teilweise nicht mehr auf die Straße traute, weil ich nie wusste, wann der nächste Schub kommt.
Die Diagnose, die mein Leben zwei Jahrzehnte bestimmte
Ich schaffte es trotzdem, mir meinen Traum vom Psychologiestudium zu erfüllen – in Würzburg. Mitten im Umzugsstress, mit einer neuen Wohnung und diesen extremen Schmerzen, ging ich endlich zum Arzt. Ich weiß noch genau, wie die erste Darmspiegelung war, wie der Arzt nicht “voran kam”, wie unterschiedliche Schwestern reinkamen, wie ich stärker betäubt werden musste … . Und dann kam ich aus der Narkose, und der Arzt sagte mir: Colitis ulcerosa. Unheilbar. Chronisch. Damit müssen Sie jetzt leben und drückte mir ein Rezept für Cortison in die Hand.
Ich stand danach total zittrig in der Innenstadt von Würzburg und dachte: Jetzt ist mein Leben vorbei. Was mache ich jetzt?
Was dann folgte, waren Jahre, eigentlich Jahrzehnte: Cortison rauf, Cortison runter, nächster Schub, wieder Blut, ständige, unkontrollierbare Durchfälle, wieder Cortison. Ich habe klassische Homöopathie versucht, Heilpraktiker, eine Ayurveda-Kur in Südindien, wo es mir sogar besser ging, solange ich dort war. Zurück in Deutschland fing alles wieder von vorn an. Ich habe NLP gelernt, Reiki, und sogar meine eigene Psychotherapie-Weiterbildung gemacht – auch dort haben wir geschaut, ob psychosomatische Aspekte dahinterstecken könnten. Nichts hat wirklich geholfen. Irgendwann kam Azathioprin dazu, ein Medikament, das mein Immunsystem komplett unterdrückt hat, mit allem, was das bedeutet: Nicht in die Sonne gehen, jeder Infekt erwischt einen, Kinder kriegen? Damit bitte nicht …
Der Moment, der alles veränderte
Ich habe die energetischen Heilmethoden von Innerwise über die Schwester meines damaligen Mannes kennengelernt. Ich war so begeistert davon, wie sich ihr Leben entwickelt hatte, dass ich sofort gefragt habe, was sie macht. Ich habe es sofort gegoogelt, einen Basiskurs gemacht, dann einen Intensivkurs direkt bei Uwe Albrecht, dem Begründer der Methode. Direkt danach habe ich meine eigene, wissenschaftlich fundierte psychotherapeutische Praxis aufgegeben – die energetischen Methoden funktionierten für mich einfach so viel besser.
Aber meine chronische Erkrankung konnte ich damit zunächst trotzdem nicht in den Griff kriegen. Es dauerte noch mehrere Jahre, bis es eine Sitzung mit Uwe Albrecht selbst gab, gemeinsam mit mehreren Ärzten und Coaches. Und in dieser einen Sitzung durften wir meine chronische Erkrankung ein für alle Mal heilen.
Was sich da zeigte, hatte nichts mit meinem Darm zu tun, zumindest nicht direkt. Es ging um mich als System, als noch nicht ganz geschlossenes, noch nicht vollständig gereiftes Ganzes. Es ging um meine Mutter, die mich über Jahre auf ihre Art gehalten und vervollständigt hatte – und um das, was passierte, als diese Vervollständigung wegfiel.
Was das für dich bedeuten kann
Ich sage oft: Alles ist prinzipiell heilbar, unheilbar gibt’s nicht. Und gleichzeitig weiß ich: Nicht alles ist für jeden heilbar. Ich weiß nicht, ob deine Erkrankung für dich noch nötig ist, in welchem Wachstumsprozess du gerade bist, was sie dir sagen will.
Du musst das nicht sofort verstehen oder auflösen können. Aber vielleicht darfst du dir zumindest die Frage erlauben.
Eine Frage zum Mitnehmen:
Wo in deinem Leben hältst du gerade an etwas fest, das schon lange nicht mehr passt – und was, wenn genau das dir etwas zeigen will, statt einfach nur ein Fehler zu sein?
Falls du selbst anfangen willst, diesen Fragen nachzugehen: Im Heilungskompass zeige ich dir die ersten einfachen Werkzeuge dafür – kostenlos, ganz ohne Vorwissen.
Hör dir die ganze Geschichte in meinem Podcast an.

