„Du musst dir nie zu 100 Prozent sicher sein“ – dieser Satz hat mein eigenes Entscheiden komplett verändert, und ich will ihn dir heute weitergeben.
Was dich hier erwartet: Wie ein Umzugswochenende mit meiner besten Freundin mich auf einen Hack gebracht hat, der mir seitdem bei fast jeder Entscheidung hilft – und zwei weitere Wege, wie du deine eigene Antwort findest, ganz ohne Test.
Ich habe gerade einen riesigen Umzug hinter mir – den ganzen Tag mit meiner besten Freundin, packen, tragen, reden. Und genau in diesen Gesprächen, während und danach, kamen so viele Erkenntnisse hoch, alte und neue, dass ich das hier direkt für dich festhalten wollte.
Normalerweise gehe ich Entscheidungen über meine Intuition an, oder ich frage mit dem Armlängentest oder dem Fingertest mein Unterbewusstsein. Aber worüber ich gestern gestolpert bin, ist noch grundlegender als das.
Der Denkfehler, der die meisten Menschen blockiert
Ganz viele Menschen tun sich schwer mit Entscheidungen, weil sie denken: Ich muss mir doch sicher sein. Sonst mache ich einen Fehler, sonst entscheide ich mich falsch.
Das stimmt nicht. Die meisten Menschen sind sich nie zu 100 Prozent sicher für irgendwas – egal wie spirituell sie sind, egal wie viele To-Do-Listen oder Pro-und-Kontra-Listen sie schreiben. Das ist völlig egal. Du wirst dir nie zu 100 Prozent sicher sein.
Der 51-Prozent-Hack
Und genau deswegen gibt es einen Hack: Du stellst dich darauf ein, dass du dir nicht mehr zu 100 Prozent sicher sein musst, sondern nur zu 51 Prozent in die eine oder andere Richtung tendieren musst.
Wenn es dir wirklich total egal ist, kannst du dich nicht entscheiden. Aber meistens gibt es eine leichte Tendenz – und die darfst du nutzen. Du gehst los, in die Richtung, wo es dich ein Stückchen mehr hinzieht. Und im Gehen zeigt sich der Weg weiter. Merkst du, dass sich etwas falsch anfühlt, änderst du es. Wenn du dagegen wartest, bis etwas zu 100 Prozent sicher ist, wird es nie geschehen.
Eine Ausnahme gibt es allerdings: Bei deiner Business-Positionierung würde ich dir raten, das, was du dich mal entschieden hast, wirklich eine Zeit lang durchzuziehen. Da zeigt sich ein falscher Weg eher daran, dass das Nein mit der Zeit immer lauter wird – und dann darfst du dich neu entscheiden.
Zwei weitere Wege, deine Antwort zu finden
Neben dem Armlängen- oder Fingertest gibt es noch zwei Möglichkeiten, die ich sehr mag.
Die erste: dein inneres Pendel. Stell dir vor deinem inneren Auge ein Barometer, einen Tachometer, einen Seismograph vor – irgendetwas mit einer Nadel, die ausschlagen kann. In der Mitte steht sie neutral. Du entscheidest, welche Richtung bei dir Ja ist und welche Nein – bei mir ist rechts Ja, links Nein. Dann stellst du dir deine Frage und schaust innerlich hin, wie die Nadel ausschlägt. Es reicht schon, wenn sie nur ein bisschen ausschlägt.
Die zweite: deine drei besten Berater. Das bist du selbst, aber auf eine ganz bestimmte Art. Stell dir dein jüngeres Ich vor, ein kindliches Ich, bei mir so fünf, sechs Jahre alt. Frag sie: Wie findest du das? Sie hat noch nicht dieses ganze „Was ist denn, wenn“-Erwachsenendenken, keine durchdachten Konsequenzen, nur echte Begeisterung oder echte Angst. Bei mir steht sie an meiner linken Schulter. Und dann gibt es noch dein älteres, weiseres Ich – bei mir irgendwo um die 80, 90 – an meiner rechten Schulter. Du fragst beide zur gleichen Sache und spürst, was sie dir sagen.
Manchmal kommt nichts oder nur etwas ganz Leises. Auch dem darfst du dann vertrauen. Und wenn du diese Anteile fünfmal fragst und trotzdem nie danach handelst, kann es sein, dass sie irgendwann keine Lust mehr haben zu antworten – weil sie sich einfach nicht gesehen fühlen.
Was das für dich bedeuten kann
Das Ganze funktioniert allerdings nur, wenn du wirklich du selbst bist und mit dir im Kontakt bist – deshalb arbeite ich in anderen Formaten viel mit energetischen Methoden, um Fremdenergien wieder loszuwerden. Aber schon allein mit diesem einen Gedanken – 51 Prozent reichen – kannst du heute eine Entscheidung treffen, vor der du vielleicht schon länger stehst.
Eine Frage zum Mitnehmen: Wo in deinem Leben wartest du gerade auf 100 Prozent Sicherheit – und was würde sich verändern, wenn dir stattdessen 51 Prozent reichen würden?
Falls du selbst anfangen willst, deiner eigenen Tendenz wieder mehr zu vertrauen: Im Heilungskompass zeige ich dir die ersten einfachen Werkzeuge dafür – kostenlos, ganz ohne Vorwissen.
Hör dir die ganze Folge in meinem Podcast an.
Die Inhalte dieses Blogs dienen der persönlichen Inspiration und Bildung und ersetzen keine medizinische, heilkundliche oder psychologische Beratung, Diagnose oder Behandlung. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende dich bitte an eine Ärztin, einen Arzt oder eine andere qualifizierte Fachperson.

